Richtlinien und Hinweise zum Datenschutz an der Schule Brügg

Die Richtlinien und Hinweise zum Datenschutz klären Fragen in Bezug auf den Schutz der persönlichen Daten der Schülerinnen und Schüler, die im Zusammenhang mit der Schule genutzt werden, resp. entstehen. Im Weiteren finden sich Hinweise zur Nutzung von sozialen Netzwerken und anderen Diensten im Internet.   

Die Richtlininen und Hinweise werden regelmässig aktualisiert und auf der Webseite der Schule publiziert. Zu Beginn jedes Zyklus werden die Erziehungsberechtigten ausdrücklich auf die Richtlinien der Schule hingewiesen. Sie stützen sich auf die Vorgaben des Kantons Bern, einsehbar im Leitfaden zum Datenschutz.

Der Nutzung der digitalen Infrastruktur der Schule liegt eine Vereinbarung zu Grunde. (Siehe Downloadbereich). Diese wird im Unterricht mit den Schülerinnen und Schülern im Zyklus 2 und  Zyklus 3 besprochen und von ihnen unterzeichnet. Die Erziehungsberechtigten nehmen davon Kenntnis.

 

1. Lernen und Arbeiten mit digitalen Werkzeugen

Die neuen Lehrmittel sehen die Einbindung digitaler Werkzeuge in den Unterricht und die Nutzung der Angebote zum online-Lernen vor. Zu diesem Zweck ist die Schule bemüht die Lernenden mit den nötigen Zugängen zu versehen und einen guten Ausbau der ICT-Infrastruktur zu erreichen.

Nutzung der Angebote zum online-Lernen

Die Lehrmittelverlage verfügen über eigene Lernplattformen, die wir im Rahmen des Unterrichts nutzen. Beispiele dafür sind etwa meinklett.ch, schulverlag.ch, mathbuch.info, berufswahltagebuch.ch. Einige der Angebote sind auch als App für mobile Geräte verfügbar. Die Nutzungslizenzen sind in der Regel für ein Jahr gültig. Die Schülerinnen und Schüler erhalten diese unentgeltlich und können sie auch zu Hause nutzen.

In der Regel übernehmen die Klassenlehrpersonen das Einrichten und die Administration der Benutzerkonten zu Beginn des Schuljahres. Ist die Eingabe einer Email-Adresse erforderlich (ab der 5. Klasse), nutzen die Schülerinnen und Schüler die Email-Adresse der Schule.

Für die Angebote der Lehrmittelverlage gelten unterschiedliche Bestimmungen zum Datenschutz. Lerndaten werden unseres Wissens nicht oder nur anonymisiert erhoben und es wird kein Zusammenhang von Lern- und Benutzerdaten hergestellt.

Arbeiten mit der Lernplattform Google Suit for Education (GSuit)

Verwendungszweck und Regelung

Ab Zyklus 2 (5. Klasse) arbeiten die Schülerinnen und Schüler mit den Hauptdiensten der Lernplattform Google Suit for Education. Dazu gehören Google Classroom (Bereitstellen von Lernmaterial und Arbeitsaufträgen durch Lehrpersonen), Docs (Textverarbeitung, Tabellenkalkulation und Präsentationen), Google Drive (Ablage und Organisation der Daten) Gmail und Hangouts (Email- und Messengerdienst), sowie Sites (Gestaltung von Webseiten).

Die Schülerinnen und Schüler werden im Rahmen des Fachs Medien und Informatik mit den Anwendungsmöglichkeiten vertraut gemacht und arbeiten damit in verschiedenen  Fachbereichen. Die Dienste sind von allen Endgeräten im Web oder mittels App erreichbar.

Mit der Nutzung der genannten Dienste verpflichten sich die Schülerinnen und Schüler zur Einhaltung der Regeln aus der Vereinbarung. Ein Verstoss dagegen kann zur Sperrung der Dienste für einzelne Schülerinnen und Schüler führen.

Datenschutz

Bei der Nutzung der Dienste der Google Suit for Education entstehen Daten mit Bezug zum Unterricht und zur Schule. Diese beinhalten keine besonders schützenswerten Personendaten. Eine Ausnahme bilden die Personalienblätter. Eine Ausführung dazu findet sich im nachfolgenden Abschnitt.

Die Schülerinnen und Schüler schützen ihre Daten mit einem Passwort, das gängigen Richtlinien für sichere Passwörter genügen muss. (min.8 Zeichen, grosse und kleine Buchstaben, Zahlen und Sonderzeichen). Ohne die Freigabe durch die Schülerinnen und Schüler sind deren Daten durch die Lehrpersonen oder den Schul-Administrator nicht einsehbar.

Zur Erstellung der Accounts der Schülerinnen und Schüler durch den Schul-Administrator werden Name und Vorname verwendet. Auf ausdrücklichen Wunsch der Erziehungsberechtigten hin kann ein Account mit anonymisierten Nutzerdaten erstellt werden. (Wenden Sie sich mit diesem Anliegen bitte direkt an die Schulleitung).

Alle Daten werden bei Schulaustritt gelöscht oder auf Wunsch in ein privates Google-Konto überführt.

Einsehbar ist die Datenschutzerklärung für die Google Suit for Education unter diesem Link.

Nutzung der iPads

Verwendungszweck und Regelung

Auf allen Schulstufen werden im Unterricht iPads eingesetzt. Die Schülerinnen und Schüler werden insbesondere im Rahmen des Fachs Medien und Informatik mit den Anwendungsmöglichkeiten vertraut gemacht.

Mit der Nutzung der Geräte verpflichten sich die Schülerinnen und Schüler zur Einhaltung der Regeln aus der Vereinbarung. 

Datenschutz

Ab Zyklus 2 (5. Klasse) verfügen die Schülerinnen und Schüler über eine eigene Benutzeroberfläche auf den iPads. Damit sind persönliche Daten der Nutzer wie auch lokal gespeicherte Dateien wie Dokumente, Fotos, Browserdaten, etc. nur dem betreffenden Nutzer zugänglich. Der Zugang erfolgt mittels einer verwalteten Apple-ID und einem Passwort.

Zur Erstellung der verwalteten Apple-ID durch den Schul-Administrator werden Name und Vorname der Schülerinnen und Schüler verwendet. Auf ausdrücklichen Wunsch der Erziehungsberechtigten hin kann ein Account mit anonymisierten Nutzerdaten erstellt werden. (Wenden Sie sich mit diesem Anliegen bitte direkt an die Schulleitung).

Die Daten der Benutzeroberflächen werden über iCloud synchronisiert. Dadurch können sich die Schülerinnen und Schüler auf unterschiedlichen Geräten anmelden.  

Die verwalteten Apple-ID und damit alle personen- und unterrichtsbezogenen Daten werden bei Schulaustritt gelöscht. 

Einsehbar ist die entsprechende Datenschutzerklärung von Apple unter diesem Link.

Nutzung weiterer Geräte der Schulinfrastruktur

Verwendungszweck und Datenschutz

Bei Bedarf werden im Unterricht weitere Geräte (iMacs, MacBooks, Roboter von Lego und Edison) eingesetzt.

Diese Geräte verfügen über allgemeine Benutzeroberflächen und werden grundsätzlich nicht zur Speicherung persönlicher Daten genutzt. Entstehen solche, sind die Schülerinnen und Schüler dazu angehalten, diese selbst von den Geräten zu entfernen. 

Mit der Nutzung der Geräte verpflichten sich die Schülerinnen und Schüler zur Einhaltung der Regeln aus der Vereinbarung. 

Handhabung der Personalienblätter

Im Rahmen des Berufswahlunterrichts ab der 7. Klasse entstehen Personalienblätter, auch bekannt als Lebenslauf oder CV. Diese sind Bestandteil jeder Bewerbung und werden immer wieder angepasst. Sie beinhalten in der Regel ein Foto, die Adresse und Telefonnummer, Angaben zu schulischem Werdegang und zu persönlichen Interessen.  

Sind Erziehungsberechtigte mit der Ablage des Personalienblattes auf der Lernplattform Google Suit for Education nicht einverstanden, bietet sich als Alternative ein USB-Stick als Speicherort an.

SchülerInnen-Webseiten oder Erklärvideos

Entstehen im Unterricht Schüler-Webseiten oder Erklärvideos sind diese nur schulintern und zu Unterrichtszwecken zugänglich.

 

2. Soziale Netzwerke & Messengerdienste

Soziale Netzwerke

Chancen und Risiken der Nutzung von sozialen Netzwerken werden im Rahmen des Unterrichts thematisiert. Ein guter Überblick für Ratgeber im Internet bietet die Webseite des Kantons.

Messengerdienste

Google Chat und Hangouts

Mit der Nutzung der GoogleSuit4Education steht den Schülerinnen und Schüler auch die Verwendung der Messengerdienste Google Chat und Hangouts zur Verfügung. Diese lassen sich auf Computern und Smartphones installieren und ohne die Eingabe weiterer persönlicher Daten nutzen. Sie eignen sich gut für Absprachen und gemeinsames Lernen wie etwa für einen Klassenchat. Werden Chaträume nicht von einer Lehrperson eingerichtet, so tragen alle Teilnehmenden gleichermassen die Verantwortung für das Einhalten der Regelungen aus der Vereinbarung zum Lernen und Arbeiten mit digitalen Werkzeugen. Verstösse dagegen sind mit einem Bildschirmfoto zu dokumentieren und gegebenenfalls der Klassenlehrperson zu übermitteln. Diese kann das Sperren der Messenger für einzelne Schülerinnen und Schüler beim Schul-Administrator veranlassen.  

WhatsApp

Mit der neuen Datenschutzverordnung DSGVO ist WhatsApp seit dem 25.05.2018 erst ab einem Alter von 16 Jahren erlaubt. Die Schulleitung empfiehlt WhatsApp deshalb nicht für die Kommunikation mit den Schülerinnen und Schülern.

 

3. Videoaufnahmen und Fotografien im Unterricht

Zur Beurteilung von Produkten im Unterricht können Lehrpersonen Videoaufnahmen oder Fotografien erstellen. Diese werden den betroffenen Schülerinnen und Schülern zugänglich gemacht und können auf Anfrage auch von den Erziehungsberechtigten eingesehen werden.

Unter Umständen werden Unterrichtssituationen auch zu Ausbildungszwecken angehender Lehrpersonen oder im Zusammenhang eines Coachings einzelner Schülerinnen und Schüler durch die Schulsozialarbeiterin gefilmt oder fotografiert. In diesem Fall informiert die zuständige Klassenlehrperson die Erziehungsberechtigten vor dem Anlass. Die Aufnahmen werden streng vertraulich behandelt.

 

4. Veröffentlichung von Fotos auf der Schulwebseite

Im öffentlich zugänglichen Bereich der Webseite werden ohne Einwilligung keine Fotos abgebildet, auf denen Personen direkt identifizierbar sind. Weitere Fotos, bspw. von Schulanlässen und Lagern sind im passwortgeschützten Bereich der Webseite allen Personen zugänglich, die einen direkten Bezug zur Schule haben. Erziehungsberechtigte haben jederzeit die Möglichkeit, Fotos von der Galerie entfernen zu lassen. Es gilt das allgemeine Urheberrecht.